Aktinische Keratosen
Behandlung
Der Hautarzt erkennt aktinische Keratosen in der Regel bereits durch Ansehen und Tasten der Hautveränderungen. Im Zweifelsfall wird eine kleine Hautprobe entnommen, die mikroskopisch untersucht wird.
Behandlungsmöglichkeiten
Heutzutage gibt es verschiedene operative und äußerliche Behandlungsmöglichkeiten. Die richtige Behandlung richtet sich nicht nur nach der Ausdehnung und Lokalisation der aktinischen Keratosen, sondern auch danach, ob bestimmte Grunderkrankungen oder Risikofaktoren bei den Betroffenen vorliegen. Daher muss die geeignete Behandlung individuell mit dem behandenden Hautarzt besprochen werden.
Zur Verfügung stehen folgende Therapieformen:
- Laser-Therapie
- Oberflächliches Abtragen mit dem scharfen Löffel (Kürettage)
- Kältetherapie mit flüssigem Stickstoff (Kryotherapie)
- Herausschneiden mit dem Skalpell
- Äußerliche Behandlung mit speziellen Gelen oder Cremes
- Bestrahlung mit UV-Licht (photodynamische Therapie, PDT)
Vorsorge
Aktinische Keratosen entwickeln sich in Hautbereichen, die meist über Jahre hinweg einer übermäßigen Sonnenbelastung ausgesetzt waren. Die Sonnenschäden können oft schon Jahrzehnte zurück liegen. Daher kann man nicht ausschließen, dass sich nach der Entfernung einzelner aktinischer Keratosen an anderen Stellen neue Läsionen bilden. Eine regelmäßige hautärztliche Kontrolle auch nach erfolgreicher Therapie ist zu empfehlen.






