Kopfschuppen

Für die Bildung von Kopfschuppen sind unterschiedliche Auslöser verantwortlich. Der Haarboden kann trocken, aber auch fettig sein. Da Kopfschuppen auch eine Begleiterscheinung bei anderen Hauterkrankungen (z. B. Psoriasis, Ekzeme) sein können, sollten diese durch eine Untersuchung beim Hautarzt ausgeschlossen werden. Es lassen sich innere und äußere Einflussfaktoren unterscheiden. Als wesentliche innere Ursachen für Kopfschuppen-Erkrankungen gelten:

  • erbliche Veranlagung zu Störungen der Talgproduktion
  • Magen-Darm-Störungen
  • Veränderungen im Hormonhaushalt, z. B. während der Pubertät
  • Psychische Belastung (Stress)

Äußere Auslösefaktoren sind:

  • Pilzerkrankungen der Kopfhaut (z. B. Besiedelung der Kopfhaut durch Hefepilze einer Gattung Malassezia)
  • Infektionen der Kopfhaut durch Bakterien
  • Befall mit Läusen
  • Austrocknungsekzem der Kopfhaut (Pityriasis capitis simplex)
  • Atopisches Ekzem auf dem Kopf (Neurodermitis)
  • Kontaktekzem
  • Seborrhoisches Kopfekzem
  • falsche Haarpflege (zu häufige Haarwäsche, heißes Fönen, kopfhautirritierende Pflegeprodukte)
  • Klima (stärkere Belastung, z. B. im Winter)
  • Ernährung, Getränke (scharf gewürzte Speisen und Alkohol)
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