Erkrankungen durch Hefepilze

Da die Hauterscheinungen bei Hefepilzinfektionen anderen Hauterkrankungen, wie z. B. Ekzemen, sehr ähnlich sehen, sollte man die exakte Diagnose zunächst durch einen Hautarzt stellen lassen, der dann auch über die geeigneten Therapiemaßnahmen entscheidet.

Als Wirkstoffe kommen insbesondere Nystatin, Natamycin oder Amphotericin B in Frage. Diese Wirkstoffe wirken gezielt gegen Hefepilze. Aber auch andere Antipilzmittel mit breitem Wirkspektrum wie Miconazol oder Clotrimazol können (äußerlich) verwendet werden. Am besten geeignet für die Behandlung von Hefepilzinfektionen im Windelbereich oder in Hautfalten sind Pasten. Aber auch Cremes oder Lösungen stehen zur Verfügung.

Neben der Behandlung mit antimykotischen Wirkstoffen spielt bei Hefepilzinfektionen auch die Behandlung möglicher Grunderkrankungen eine Rolle (z. B. Einstellen des Blutzuckerspiegels bei Diabetes mellitus). Begünstigende Faktoren sollten beseitigt werden (z. B. Zahnprothesensitz kontrollieren).

Bei Hefepilzinfektionen im Windelbereich ist es häufig ratsam, das Erreger-Reservoir im Verdauungstrakt zu beseitigen. Hierfür stehen einige der oben genannten Wirkstoffe in Formulierungen zur Verfügung, die eingenommen werden können. Bei Säuglingen sollte aber in jedem Fall zunächst der Kinderarzt konsultiert werden.

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Hefepilzerkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern
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