Fußpilz

Meist reicht eine Behandlung mit antimykotischen Salben, Cremes (wie z. B. Vobamyk) oder Lösungen aus. Antipilz-Mittel gegen oberflächliche und kleinflächige Pilzinfektionen können rezeptfrei in der Apotheke erworben werden.

Wichtig ist, dass der Fußpilz ausreichend lange therapiert wird, da es sonst schnell zu Rückfällen kommt. Offiziell wird empfohlen, die Behandlung von Fußpilz noch etwa 3 bis 4 Wochen weiterzuführen, auch wenn die Haut bereits geheilt aussieht. Denn die meisten Antipilz-Mittel wirken nur gegen die wachsenden Pilze, nicht aber gegen ihre Überdauerungsform, die Sporen. Diese werden dann mit dem natürlichen Hauterneuerungsprozess eliminiert.

Wenn bereits die gesamte Fußsohle betroffen ist, reicht eine alleinige oberflächliche Behandlung mit Cremes, Lösungen oder Salben i. d. R. nicht mehr aus. Dann muss innerlich behandelt werden, z. B. mit den Wirkstoffen Terbinafin, Itraconazol oder Fluconazol.

Unbehandelt kann sich die Pilzinfektion immer weiter ausbreiten und u. a. zu hartnäckigen Nagelpilzinfektionen führen. Außerdem kann man sich selbst an seinen eigenen Füßen anstecken und dann Pilzinfektionen an anderen Körperstellen entwickeln, z. B. in der Leistengegend, wenn die Pilze beim Anziehen über die Hosenbeine in diese Region gelangen.

Wenn die Beschwerden trotz Selbsttherapie nicht nachlassen, sollte ein Hautarzt zu Rate gezogen werden.

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