Pilzerkrankungen

Zur Behandlung von Pilzerkrankungen gibt es spezifisch gegen die Erreger gerichtete Medikamente. Diese werden als Antimykotika bezeichnet. Nicht alle Medikamente wirken gegen die einzelnen Erreger gleich gut. Einige wirken spezifisch gegen Hefen (z. B. der Wirkstoff Nystatin), andere erfassen mehr oder weniger alle Hautpilzarten (z. B. die Wirkstoffgruppe der Imidazolantimykotika; Beispiele: Clotrimazol, Miconazol etc.).

Für oberflächliche Hautpilzerkrankungen stehen verschiedene Darreichungsformen für alle Lokalisationen zur Verfügung (z. B. Shampoos, Lösungen, Cremes, Pasten und Salben).

Bei tiefer in der Haut gelegenen Erkrankungsherden, bei großflächigem Befall sowie bei Nagelpilzerkrankungen reicht eine äußerliche Behandlung oft nicht aus. Hier wird innerlich behandelt, z. B. mit dem Wirkstoff Terbinafin (insbesondere bei Dermatophyteninfektionen) oder mit den Wirkstoffen Itraconazol und Fluconazol, die besonders gut bei Hefepilzinfektionen wirksam sind. Für Pilzerkrankungen der inneren Organe stehen Tabletten und Suspensionen zur Verfügung.

Oftmals ist eine wochen- bzw. bei Nagelmykosen auch monatelange Behandlung notwendig. Um einen Rückfall/Wiederaufflammen der Infektion zu vermeiden, muss in der Regel einige Tage bis Wochen über den sichtbaren Behandlungserfolg hinaus weiter therapiert werden. Das gilt insbesondere auch für Fußpilzinfektionen.

Broschüren
Hefepilzerkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern
Hefepilzerkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern
Ratgeber Download
Nagelpilz Ratgeber
Nagelpilz?
Meine Therapie hat Hand und Fuß

Ratgeber Download
Fachkreise
Fachkreise
Zugang für Ärzte und Apotheker

Zum Login

Hautarztsuche
Hautarztsuche
Hier finden Sie Hautärzte in Ihrer Nähe

Zur Hautarztsuche

Enzyklopädie
Enzyklopädie
Das umfangreiche Werk umfasst die gesamte Diagnose und Therapie der dermatologischen Fachgebiete.

Zur Enzyklopädie