Pilzerkrankungen

  • Bevorzugte Stellen von Hautpilzerkrankungen sind die Füße. Um eine Ansteckung durch infizierte Hautschuppen zu vermeiden, sollten in Schwimmbädern, Turnhallen, Duschen und Saunen sowie auch in fremden Hotelzimmern Badeschuhe getragen werden.
  • Geeignetes, nicht zu enges Schuhwerk tragen, am besten aus Leder, da dieses luftdurchlässig ist und keinen Nässestau verursacht, wie es z. B. in Turnschuhen oder Gummistiefeln der Fall ist.
  • Die Zehenzwischenräume nach dem Duschen oder Baden immer gut abtrocknen, ggf. kalt trocken fönen.
  • Socken und Strümpfe (am besten aus Baumwolle) täglich wechseln und bei mindestens 60 °C waschen.
  • Nicht die Händtücher der anderen Familienmitglieder benutzen, insbesondere dann nicht, wenn eine der Personen an einem Pilz erkrankt ist. 
  • Vermehrter Fußschweiß kann mit geeigneten Bädern (z.B. Gerbstoff-Bäder) gelindert werden.
  • Eine eventuell vorhandene innere Grunderkrankung, die für Pilzerkrankungen anfällig macht (z. B. Diabetes mellitus), sollte ebenfalls gut behandelt werden.
  • Achtung Raucher: Jede Zigarette senkt die Körpertemperatur auch in weit abgelegenen Körperzonen, insbesondere den Füßen. Kälte (Durchblutungsstörung) ist jedoch auch ein Faktor, der die Abwehr schwächt und damit den Pilzen die Ansiedelung ermöglicht.
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Hefepilzerkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern
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