Schuppenflechte-Behandlung

Wie wird Schuppenflechte diagnostiziert?

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Obwohl Psoriasis nicht heilbar ist, kann sie durch einen ganzheitlichen Behandlungsansatz wirksam behandelt werden. Durch einen gesunden Lebensstil – eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung, Stressbewältigung – kann das allgemeine Wohlbefinden verbessert und möglicherweise das Auftreten von Schüben verringert werden. Die meisten Menschen benötigen jedoch zusätzlich eine medizinische Behandlung, um die Symptome wirksam zu kontrollieren.

Die Behandlung wird individuell auf die betroffene Person angepasst. Die passende Behandlung wird abhängig von der Art der Psoriasis, der Ausbreitung auf besonders betroffene Körperstellen, dem Schweregrad und den Auswirkungen auf das tägliche Leben ausgewählt. Eine dermatologische Fachkraft wird Ihnen die für Sie am besten geeignete Behandlungsmethode empfehlen. Psoriasis-Behandlungen werden in drei Hauptkategorien unterteilt: topische Therapien, Phototherapie (Lichttherapie) und systemische Therapien.

Topische Therapien

Topische Therapien werden direkt auf die Haut aufgetragen, zum Beispiel als Cremes, Salben, Lotionen, Gele oder Schäume. Sie kommen häufig bei leichter Psoriasis zum Einsatz und können bei mittelschweren bis schweren Formen mit anderen Behandlungsansätzen kombiniert werden.

Zu den topischen Behandlungsoptionen zählen pflegende Produkte wie Feuchtigkeitscremes sowie verschiedene verschreibungspflichtige und nicht verschreibungspflichtige Wirkstoffe, darunter topische Kortikosteroide, Vitamin‑D‑Analoga, Vitamin‑A‑Derivate, Calcineurin‑Inhibitoren, Salicylsäure, Anthralin und Steinkohlenteer.

Auch Kombinationspräparate für die topische Anwendung sind verfügbar. Welche Therapie geeignet ist und wie sie angewendet wird, entscheidet die behandelnde Dermatologin oder der behandelnde Dermatologe.

Phototherapie (Lichttherapie)

Bei der Phototherapie wird ultraviolettes (UV) Licht, das für das menschliche Auge unsichtbar ist, zur Behandlung von Psoriasis eingesetzt. Es gibt zwei Haupttypen:

  1. UVB-Therapie: Ultraviolettes B-Licht (UVB), das auch im natürlichen Sonnenlicht vorkommt, ist die häufigste Form der Phototherapie bei Psoriasis. Es dringt in die Haut ein und trägt zur Verringerung von Entzündungen und Schuppenbildung bei. Bei der Behandlung wird die Haut unter ärztlicher Aufsicht regelmäßig für eine bestimmte Zeit einer künstlichen UVB-Lichtquelle ausgesetzt.
  2. PUVA-Therapie: Bei der PUVA-Therapie wird UVA-Licht mit einem Medikament namens Psoralen kombiniert, das die Haut lichtempfindlicher macht. Diese Therapie wird in der Regel bei bestimmten Arten von Psoriasis eingesetzt, wie beispielsweise bei der Psoriasis guttata (tröpfchenförmige Psoriasis) oder der Plaque-Psoriasis an den Handflächen und Fußsohlen. Die PUVA-Therapie verzögert außerdem das Wachstum der Hautzellen.

Systemische Medikamente

Systemische Medikamente wirken im gesamten Körper und nicht nur auf der Haut. Sie werden in der Regel bei Personen mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis eingesetzt oder wenn andere Behandlungen, wie topische Mittel oder Phototherapie, nicht anschlagen. Diese Medikamente werden oral eingenommen oder als Spritze verabreicht. Sie lassen sich in zwei Hauptgruppen unterteilen: konventionelle systemische Medikamente (einschließlich kleiner Moleküle) und Biologika.

Konventionelle systemische Medikamente

Konventionelle systemische Medikamente unterstützen die Kontrolle der Psoriasis, indem sie die Aktivität des Immunsystems verringern oder verändern. Zu den gängigen Medikamenten gehören:

  • Methotrexat
  • Acitretin
  • Ciclosporin
  • Diemethylfumarat
  • kleiner Moleküle

Biologika

Bei den Biologika handelt es sich um moderne Medikamente, die aus lebenden Organismen oder Zellen gewonnen werden und gezielt auf bestimmte Teile des Immunsystems wirken, die an der Entzündung bei Psoriasis beteiligt sind. Je nach Behandlungsziel werden Biologika in folgende Gruppen unterteilt:

  • TNF-α Hemmer (Tumornekrosefaktor-alpha-Inhibitoren)
  • Interleukin-12/23-Hemmer
  • Interleukin-17-Hemmer
  • Interleukin-23-Hemmer

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