Anzeichen und Symptome von keratinozytärem Hautkrebs

Anzeichen für ein Basalzellkarzinom (BCC)

Symptome eines Plattenepithelkarzinoms (SCC)

Wunden

Ein Plattenepithelkarzinom kann als Wunde beginnen, die nicht heilt oder wiederholt an derselben Stelle auftritt. Sie kann verkrusten, bluten oder empfindlich sein.

Raue oder schuppige rote Flecken

Diese Flecken treten häufig an Stellen auf, die der Sonne ausgesetzt sind, wie Gesicht, Lippen, Ohren, Hände und Unterschenkel. Sie fühlen sich meist trocken, verdickt oder schuppig an und können jucken oder empfindlich sein.

Erhabene Knoten mit Vertiefung in der Mitte

Einige Plattenepithelkarzinome bilden feste, erhabene Knoten mit einer Vertiefung oder einem Geschwür in der Mitte. Die Oberseite kann verkrusten und der umgebende Bereich kann sich verhärtet anfühlen.

Warzenähnliche Wucherungen

Das Plattenepithelkarzinom kann einer Warze ähneln und sich als raue, verdickte Wucherung oder keratinisierte Beule zeigen. Diese können auf beschädigter oder vernarbter Haut auftreten.

Wunden, die sich verkrustet anfühlen oder leicht bluten

Wenn sich an einer Stelle wiederholt eine Kruste bildet, die bei leichter Berührung blutet oder sich über mehrere Wochen hinweg nicht bessert, könnte dies eher auf ein Plattenepithelkarzinom als auf eine gutartige Hauterkrankung hindeuten.

Wie erkennt man Anzeichen von keratinozytärem Hautkrebs?

Regelmäßige Selbstuntersuchungen helfen dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Wählen Sie einen gut beleuchteten Raum und verwenden Sie sowohl einen Ganzkörperspiegel als auch einen Handspiegel, um schwer erreichbare Stellen zu überprüfen. 

Untersuchen Sie die Haut systematisch von Kopf bis Fuß, einschließlich der Kopfhaut, hinter den Ohren, unter den Armen, zwischen den Zehen und an den Fußsohlen. 

Achten Sie besonders auf neue Wucherungen, Flecken, die ihre Form oder Farbe verändern, hartnäckige Stellen, die verkrusten oder bluten, oder Läsionen, die sich fester oder dicker anfühlen als die umgebende Haut. Personen mit erhöhtem Risiko aufgrund von früherem Hautkrebs, einer starken Aussetzung gegenüber Sonne, chronischen Hautschäden oder einem geschwächten Immunsystem sollten häufigere Kontrollen und regelmäßige Untersuchungen durch Dermatolog:innen in Betracht ziehen.

Eine Läsion, die sich nach drei bis vier Wochen nicht bessert oder sich weiter verändert, sollte von einem Arzt oder einer Ärztin untersucht werden. 

Wie sollte man vorgehen, wenn man einen Verdacht auf keratinozytären Hautkrebs hat?

Wenn Sie eine Hautveränderung bemerken, die Ihnen Sorgen bereitet, vereinbaren Sie umgehend einen Termin bei Ihrem Hausarzt, Ihrer Hausärztin oder Ihrem/Ihrer Dermatolog:in. Notieren Sie sich, wann die Läsion aufgetreten ist, ob sie gewachsen ist oder sich verändert hat, und ob Symptome wie Juckreiz, Schmerzen, Krusten oder Blutungen aufgetreten sind.

Während der Konsultation wird der Arzt oder die Ärztin den betroffenen Bereich untersuchen, Sie zu Ihrer Krankengeschichte und Ihrer Aussetzung gegenüber Sonne befragen und beurteilen, ob eine Überweisung an einen Hautarzt oder eine Hautärztin erforderlich ist.  

Wenn eine verdächtige Läsion festgestellt wird, kann eine Biopsie durchgeführt werden, um die Diagnose zu bestätigen. Bei diesem kleinen Eingriff wird eine Gewebeprobe für die Laboranalyse entnommen.

Auch wenn eine Diagnose beängstigend sein kann, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass keratinozytärer Hautkrebs sehr gut behandelbar ist, insbesondere wenn er frühzeitig erkannt wird. 

FAQs

Referenzen